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Psychotherapie

NLP-Glossar

NLP-Begriffe und deren Bedeutung

Hier haben wir ein sehr umfangreiches NLP-Fachlexikon zusammengestellt, das sowohl für NLP-Schüler als auch für NLP-Trainer gleichermaßen hilfreich sein kann. Aktuell werden hier 611 NLP-Fachbegriffe erläutert

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Begriff Definition
B.A.G.E.L.-Model
Von Robert B. Dilts für das Modeling entwickelt. > Body Posture (Körperhaltung), > Accessing Cues (Zugangshinweise), > Gestures (Gesten), > Eye Movements (Augenbewegungsmuster), > Language Patterns (Sprachmuster) Es dient als Modell zur Beschreibung von physiologisch wahrnehmbarer Prozesse. Für ein erfolgreiches Modeling ist es erforderlich, das Verhalten und die höheren logischen Ebenen zu modellieren.
Back Track Frame
Das Wiederholen sprachlicher Äußerungen und nonverbaler Informationen des Gegenübers in mehr oder weniger exakter Form, um Rapport herzustellen. Die Formen dieses Pacings reichen von exaktem Wiederholen (Zitat) über das Pacen des Sprachschatzes und bestimmter emotional bedeutsamer Worte (Keywords) des Gegenübers und der Rückfrage mit wörtlicher Wiederholung bis zum Zusammenfassen (Paraphrasieren) mit Umformung (Leading).

Bandler, Richard Wayne
Neben John Grinder Mitbegründer des NLP. Geboren am 24.02.1950, in New Jersey, U.S.A.

Bedeutungsreframing
Einem Verhalten einer Person (auch dem eigenen) oder einem Sachverhalt wird eine andere Bedeutung gegeben. Kontext und Situation einer Aussage oder eines Gedanken bleiben bestehen, nur die emotionale Bedeutung dieses Ereignisses wird neu gestaltet. (Die Welt ist, wie sie ist. Die Bedeutung dessen, was sie für Dich ist, gibst Du ihr selbst). Im Falle von erlebtem Verhalten kann z.B. die positive Absicht herausgearbeitet werden. (NLP-Grundannahme: "Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde.") > Man unterscheidet davon das Kontextreframing: Ein Verhalten, eine Fähigkeit, ein Glaubenssatz etc, wird in einem anderen Kontext betrachtet, in dem dieses Verhalten nützlich sein kann. (NLP-Grundannahme: "Zu jedem Verhalten existiert zumindest ein Kontext, in dem dieses Verhalten nützlich sein kann.")
Begrenzungen
Anerzogene oder gelernte Glaubenssätze, die im Bewusstsein als real wahrgenommene Hindernisse der eigenen Möglichkeiten zur Veränderung erlebt werden.
Behavioral Flexibility
Verhaltensflexibilität. Die Fähigkeit, aus einer Menge von Verhaltensweisen und Gedanken das Nützlichste oder Effektivste für das Erreichen eines Ziel wählen können. (siehe auch Flexibilität)
Belief
Glaubenssatz. Individuelle Annahmen über die Ordnung und die Funktionsweisen der Welt als wahr empfundene Realität. Interpretation und Verallgemeinerung früherer Erfahrungen oder übernommene Meinung Anderer als alltägliche Entscheidungs- und Handlungsgrundlage. Sie bestimmen, was wir denken bzw. was wir uns erlauben zu denken und was wir für möglich halten. Glaubenssätze beschreiben das innere Abbild der eigenen Wirklichkeit. Sie dienen der Orientierung in der Welt. „Ein Glaubenssatz ist eine Annahme mit einem Gefühl von Sicherheit!“ (Anthony Robbins). Er gliedert "unsere Anschauungen" in der Reihenfolge ihrer Stärke in: Meinungen - Glaubenssätze - Überzeugungen (Wissen). Glaubenssätze können sich auf der Verhaltensebene oder auf der Identitätsebene lokalisieren. Es gibt verschiedene Arten von Glaubenssätzen: > Regeln: Ursache-Wirkung ("wenn..., dann...", "Weil...") und Komplexe Äquivalenzen: ("X bedeutet Y") > Annahmen: "Es ist nun mal so...", "Die Menschen... / Das Leben...", "Man kann / darf / soll / muss / ist (nicht) ...", oder gar: "Ich bin..." Mehrere sich gegenseitig stützender Glaubenssätze bilden ein Glaubenssystem (belief system). Glaubenssätze werden geprägt: > durch Wiederholung oder Gewöhnung: (Ableitung von Gültigkeitsvermutungen; „Glauben“ nach wiederholtem Erleben oder Erfahren) >durch Autoritäten: In Prägungssituationen, Signifikanten Emotionalen Ereignissen (S.E.E.). Glaubenssätze stützen sich auf Erinnerungen und innere Einstellungen und sind insofern sinn- und identitätsstiftend. Die Veränderung von Glaubenssätzen ist ein zentrales Moment im NLP-Coaching. (Siehe dazu: Reframing).
Berne, Eric
(*10. Mai 1910 / † 15. Juli1970) Er entwickelte das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse, das auf der Annahme beruht, dass jeder Mensch drei Persönlichkeitsanteile besitzt, die als „Ich – Zustände“ bezeichnet werden: (das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich und das Kind-Ich). In unterschiedlichen Situationen tritt jeweils eines dieser Anteile als Gedanken oder Reaktionen besonders hervor. Daraus entwickelte sich im NLP das Teilemodell.
Bewusstsein
Besitz und Empfindung mentaler Zustände wie Wahrnehmungen, Gedanken, Emotionen oder Erinnerungen als Grenze unserer Selbsterkenntnis. Nur etwa 7 Informationseinheiten (+/- 2 siehe Miller’s Magic number) können vom bewussten Verstand gleichzeitig über die Sinne (VAKOG) aufgenommen und verarbeitet werden. Ein exakter Beweis hierfür existiert jedoch weder im NLP, noch in der Psychologie oder der Philosophie.
Bewusstseinszustand
Der Zustand, in dem sich das Bewusstsein befindet, z.B. schlafend, in Trance, wach, träumend, nachdenklich usw.
Bodenanker
Hilfsmittel (z.B. beschriebenes Blatt) zur Markierung der Repräsentation eines Ortes, eines Zeitpunktes oder eines (emotionalen) Ereignisses an einer bestimmten Stelle auf dem Boden des Übungsraumes. Zahlreiche Interventionen im NLP können mit Bodenankern durchgeführt werden. (z.B. Timeline) Üblicherweise wird im Verlauf der Intervention, die am Boden markierte Position eingenommen, um das dort geankerte Ereignis wieder oder neu zu erleben.

Body Language
Die Kommunikation des Körpers (z.B. Körperhaltung, Atmung, Gestik, Mimik oder Augenzugangshinweise) ohne die Verwendung von verbaler Sprache. Gemütszustände und emotionale Empfindungen drückt der Körper viel schneller und auch zuverlässiger aus als die verbale Sprache. „Der Körper lügt nicht“.
Brainstorming
Technik zur unsortierten und ungefilterten Sammlung von Ideen, Alternativen, Perspektiven oder Möglichkeiten oder Ressourcen. Ziel dabei ist es, zunächst eine möglichst hohe Quantität zu erreichen. Die Bewertung der Qualität erfolgt in einem separaten Schritt.

Break State
Zustand neutraler Gedanken oder Emotionen, um eine abrupte Unterbrechung eines emotionalen Zustandes durch Reorientierung in die Gegenwart herbei zu führen. Dazu wird ein „Separator“ zur Unterbrechung eines Denkprozesses oder Gefühlszustandes eingesetzt. Er wird angewendet, entweder um zwei Zustände (meistens Stuck State und Ressource State) klar voneinander zu trennen, oder einfach um die Aufmerksamkeit des Klienten in die Gegenwart zu bekommen.

Praxisadresse:

Hergershäuser Straße 6
64832 Babenhausen / Sickenhofen
Deutschland / Hessen

Tel.: 06073 - 6089217
Fax: 06073 - 6089218


Mail: info(at)bernd-holzfuss.de

Bernd Holzfuss,

NLP-Therapeut
Hypnosetherapeut
Psychologischer Coach
Heilpraktiker für Psychotherapie
NLP-Lehrtrainer DVNLP, INLPTA und NLP-IN
Dozent der Heilpraktikerschule Aschaffenburg

 

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