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Psychotherapie

NLP-Glossar

NLP-Begriffe und deren Bedeutung

Hier haben wir ein sehr umfangreiches NLP-Fachlexikon zusammengestellt, das sowohl für NLP-Schüler als auch für NLP-Trainer gleichermaßen hilfreich sein kann. Aktuell werden hier 611 NLP-Fachbegriffe erläutert

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Begriff Definition
Fähigkeit
Kognitive und emotional-mentale Prozesse durch Anwendung von Wissen und/oder Können, Fertigkeiten und/oder Strategien, die eine Person durchläuft, damit ein bestimmtes Verhalten möglich wird. Fähigkeiten sind nicht per se von außen wahrnehmbar, sondern werden erst in der Verhaltensweise und dem daraus resultierenden Ergebnis sichtbar. Fähigkeiten eines Menschen werden mit der Frage nach dem Wie? elizitiert. Sie ist die dritthöchste personale logische Ebene (nach R. Dilts).
Failure into Feedback
Ein von Robert Dilts entwickeltes Verfahren, um aus „erlittenen Fehlschlägen“ eine Lernerfahrung für die Zukunft gewinnen zu können. (Rückmeldung, um es künftig besser zu machen). Prämisse: „Es gibt keine Fehler, nur Feedback und Lernchancen”.
Familienskulptur
Methode nach Virginia Satir, in der grundlegende familiäre Interaktionsformen in Form von vier Skulpturen dargestellt werden. Auf diese Weise kann die "Anatomie von Beziehungen" und ihre Folgen aufgedeckt und den Mitgliedern des Systems (Familie) bewusst gemacht werden.
Fast Phobia Cure
Schnelle Phobietechnik zur Auflösung von Phobien, die auf der Theorie basiert, dass eine Phobie ein erlerntes und generalisiertes Stimulus-Response-Denkmuster ist. Eine Phobie ist - je nach Ausprägung ein nur schwer oder gar unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex: Auf einen Reiz (Stimulus - auslösendes Ereignis) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response - resultierende Reaktion). Das erzielte "Ergebnis" ist meist negativ besetzt und für den Klienten belastend.
Feedback
Sinnlich wahrnehmbare Rückmeldung eines anderen Menschen, ob verbal oder nonverbal, zum eigenen Verhalten oder einer gesendeten Botschaft. Feedback liefert dem „Sender“ Information darüber, wie eine Aktion und/oder Situation individuell und subjektiv beim „Empfänger“ wahrgenommen wurde. "Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenüber gehört habe." (Paul Watzlawick). Im NLP dient Feedback als Chance, um zu erkennen, ob das, was jemand einem anderen mitteilt, vom Empfänger auch so verstanden wird, wie es gemeint war. Feedback unterstützt wirksam Lernprozesse und ist daher weitaus mehr als nur “Sagen und Hören“. Feedback besteht aus Feedback-Geben und Feedback-Nehmen und es sollten hierbei die wichtigsten Feedback-Regeln beachtet werden. Regeln für den Feedback-Geber: > Frage, ob Dein Gegenüber Dein Feedback hören möchte. > Gib Dein Feedback zeitnah, aber erst, wenn der Feedback-Nehmer in einem aufnahmebereiten Zustand ist. > Überfrachte Dein Feedback nicht, sondern halte Dich an das Wesentliche. > Formuliere Deine Wahrnehmung und Wirkung als Ich-Botschaft. „Ich habe wahrgenommen..., Mir hat gefallen... > Beziehe Dich auf das wahrgenommene Verhalten/die Ergebnisse und nicht auf den Menschen. Begründe dabei Deine Meinung. > Gib keine Empfehlungen, sondern sage, was Dir gefehlt hat oder was Du Dir (anders) gewünscht hättest. Regeln für den Feedback-Nehmer: > Sei Dir bewusst, dass ehrliches und qualifiziertes Feedback ein wertvolles Geschenk ist. > Höre aufmerksam zu, ohne den Sprecher zu unterbrechen. > Kläre Unklares durch sofortiges Nachfragen. > Verzichte auf jegliche Rechtfertigungen oder nachträgliche Erläuterungen. > Sei Dir bewusst, dass Du Feedback bekommst, um Dich zu verbessern. > Du hast die Wahl, das Feedback anzunehmen oder nicht. > Bedanke Dich für das Feedback. MRKE: Die Art, wie Du Feedback nimmst, entscheidet darüber, ob Du weiterhin ehrliches Feedback erhälst.
Fehlender Referenzindex
Einem Wort oder einem Satz fehlt der inhaltliche Bezug zu einer tatsächlichen Begebenheit. Durch dieses Fehlen wird die Aussage zur extremen Generalisierung. Beispiel:“Niemand liebt mich“. (siehe auch Meta-Modell der Sprache).
Feldenkrais, Moshé
Moshé Feldenkrais (* 6. Mai 1904 in Slawuta, Ukraine; † 1. Juli 1984 in Tel Aviv, Israel) war Physiker, Neurophysiologe und Judolehrer. Leider gibt es noch keine seriöse Biographie, umso mehr wuchern Geschichten und Anekdoten aus seinem langen Leben. Unbestritten war er ein Mann mit großem Charisma, dem es gelang, Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu fesseln. Die Feldenkrais-Methode wird in zweierlei Formen praktiziert: > In der Gruppenarbeit: Bewußtheit durch Bewegung (Awareness Through Movement, ATM) > und in der Einzelarbeit: Funktionale Integration (FI). Die Feldenkrais-Methode unterstützt Menschen dabei, ihre Fähigkeiten zum Handeln in der Welt zu erweitern.
Filter
Sowohl körperliche Wahrnehmungs- als auch mentale Selektionsbegrenzungen der Umwelteinwirkungen. Durch den selektiven Gebrauch unserer fünf Wahrnehmungssinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen) und der anschließenden individuellen Verarbeitung des dabei bzw. davon Wahrgenommenen versucht das Nervensystem, die ungeheure Menge der Sinneseindrücke und damit die Welt zu organisieren und einzuordnen. Es ist nicht möglich, die Welt an sich wahrzunehmen, wohl aber den Wahrnehmungsbereich deutlich zu erweitern. Im NLP unterscheidet man in diesem Sinne zwischen neurologischen, sozialen und individuellen Filtern der Wahrnehmung. Bei allen drei Filtersystemen wirken die Prozesse der Tilgung (Weglassen/Verdrängung), Verzerrung (Veränderung/Projektion) und Generalisierung (Verallgemeinerung). Filter sind auf der 4. logischen Ebene (Werte/Glauben) angesiedelt . Diese neue neurobiologische Ansicht, die sich in den letzten 10-15 Jahren durchgesetzt hat, besagt, dass wir unsere Wirklichkeit selbst konstruieren (Konstruktivismus).

First Institute
NLP-Ausbildungsinstitut von Richard Bandler
Flexibilität
Die Fähigkeit, die Anzahl der Verhaltensoptionen zu erweitern und situationsbezogen aus einer großen Menge von Verhaltensmöglichkeiten und Gedanken die jeweils (möglichst) effektivste bzw. geeignetste Auswahl zu treffen. NLP-Grundannahme: “In jedem System übernimmt dasjenige Element mit der größten Flexibilität die Kontrolle“. Flexibilität schafft zusätzliche Wahlmöglichkeiten und je mehr Wahlmöglichkeiten jemand hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Ziele erreicht.
Fluff
inhaltsleere Äußerungen.
Format
Interventionsrahmen eines „standardisierten“ Anwendungsablaufes, bestehend aus einzelnen Schritten, innerhalb dessen man sich bestimmter Techniken bedient. z.B.: Moment-Of-Excellence, innerhalb dessen die Ankertechnik verwendet wird.
Formel für Veränderung
Im NLP üblicherweise: Gegenwärtiger (ungewünschter) Zustand + Ressource (Potential) = (zukünftiger) erwünschter Zustand. Manchmal heißt dies aber auch Strukturmodell der Veränderung und die Formel ist dann: Teilen - Verändern - Vereinen (= Alchemistische Formel: Analyse - Transmutation - Integration). > Manchmal stehen der Veränderung einschränkende Glaubenssätze (Interferenzen) entgegen. Interferenzen haben ihre Ursache oft in einer Verletzung der Ökologie (internen Verträglichkeit) durch die "angestrebte" Veränderung. Interferenzen äußern sich durch Inkongruenz des Klienten oder einfach dadurch, dass trotz korrekter Durchführung der Intervention keine (dauerhafte) Veränderung eintritt.
Four (4)-MAT-System
Ein bewährtes und in NLP-Ausbildungen gängiges Format für die Wissensvermittlung. Es ist ein didaktisches System, das Menschen in Bezug auf deren Motivation, neue Sachinformationen zu erlernen, in vier Grundtypen einteilt: > WARUM-Typ - Etwa 35 Prozent der Zuhörer wollen vor allem wissen, WARUM man sich mit dem folgenden Thema beschäftigt. > WAS-Typ - Etwa 20 Prozent wollen wissen, WAS ist der Inhalt? Sie wollen die Zahlen, Daten, Fakten der den Sachinhalt erklärt bekommen. > WIE-Typ - Etwa 20 Prozent wollen wissen, WIE es geht und möglichst gleich ausprobieren. > WOZU-Typ (oder auch "was-wäre-wenn-Typ") - Etwa 25 Prozent wollen wissen, WOZU sie das Erlernte in der Praxis einsetzen können.
 Die Einführung eines neuen Themas oder Formats in einem NLP-Seminar folgt daher in der Regel immer dem gleichen Muster: > MOTIVATION ---> WARUM beschäftigen wir uns mit dem folgenden Thema? > WISSEN -------> WAS genau machen wir da (z.B. dem Format)? > DEMO/ÜBUNG--> WIE genau geht es (z.B. das Format) praktisch? > DEBRIEFING ----> WOZU kann ich es (zusätzlich noch) gebrauchen? Andere Formate für Präsentationen sind z.B. SCORE , CPPP oder das Grinder Format.
Four (4)-Tuple
Ein von Richard Bandler aus der Sprache der Vektor-Mathematik entlehnter Begriff für die Beschreibung von Erfahrung auf Basis der 5 Sinnesmodalitäten, also VAKOG. 4-Tuple (deutsche Schreibweise: 4-Tupel) heisst es deshalb, weil in dieser Beschreibung "olfaktorisch" und "gustatorisch" zu einer Kategorie zusammengefasst sind, so dass nur VAKO übrig bleibt.

Praxisadresse:

Hergershäuser Straße 6
64832 Babenhausen / Sickenhofen
Deutschland / Hessen

Tel.: 06073 - 6089217
Fax: 06073 - 6089218


Mail: info(at)bernd-holzfuss.de

Bernd Holzfuss,

NLP-Therapeut
Hypnosetherapeut
Psychologischer Coach
Heilpraktiker für Psychotherapie
NLP-Lehrtrainer DVNLP, INLPTA und NLP-IN
Dozent der Heilpraktikerschule Aschaffenburg

 

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