Beratung, Coaching,
Psychotherapie

Shoja

Studien-Ergebnis:

Patienten sind mit Heilpraktikern zufriedener als mit Ärzten

Behandlungsergebnisse:

Patienten sind mit Heilpraktikern zufriedener als mit Ärzten

Im Rahmen einer Studie an der Hochschule Fresenius („Fühlst Du Dich gut behandelt“, Masterstudiengang Therapiewissenschaften, Leitung Professor Dr. Sabine Hammer, veröffentlicht am 26. September 2020) wurde die Zufriedenheit der Befragten (mehr als 1000 Teilnehmende, standardisierter Fragebogen) mit ihren Erwartungen und Erfahrungen bezüglich einer ambulanten Behandlung bei Ärzten, Therapeuten (bspw. Physiotherapeuten, Logopäden) und Heilpraktikern abgefragt. Ergebnis: Heilpraktiker bekommen ausgesprochen gute Noten.

Laut Studie fühlen sich Patienten von Ärzten häufig nicht ernstgenommen. Hier liegen die Heilpraktiker weit vorn. Auch beim Blick auf die Kommunikation und die Patientenaufklärung sowie das Aufzeigen von Hintergründen und Zusammenhängen belegen Heilpraktiker die Spitzenplätze (ein Termin beim Heilpraktiker dauert in der Regel 60 Minuten, während Ärzte im Schnitt lediglich 7,5 Minuten Zeit für ihre Patienten haben). Vor allem aber waren die Befragten mit den Ergebnissen ihrer Behandlung bei Heilpraktikern zufriedener als bei Ärzten.

Quelle: https://www.arzt-wirtschaft.de/behandlungsergebnisse-patienten-sind-mit-heilpraktikern-zufriedener-als-mit-aerzten/
Die Vortragsfolien zu Hintergrund, Methode und Ergebnissen des Forschungsprojektes finden Sie hier:
https://www.hs-fresenius.de/symposium-therapiewissenschaften/

Quelle: Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater e.V. www.vfp.de

 

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Gewicht

Systemische Therapie

 

Systemische Psychotherapie

Unter diesen Begriff fällt eine Vielzahl von therapeutischen Verfahren, die unabhängig voneinander entstanden sind. Dementsprechend gibt es keinen einheitlichen Therapieablauf. Gemeinsam ist den Verfahren allerdings, dass nicht nur der Patient im Mittelpunkt steht, sondern sein gesamtes Umfeld einbezogen wird, beispielsweise seine Familie und andere wichtige Bezugspersonen. Daher auch der Name „systemisch“.

Die Ursache für psychische Probleme vermuten systemische Ansätze in gestörten Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Personen. Der Therapeut versucht mit dem Patienten die Verhaltensweisen zu optimieren. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Neben Einzelgesprächen sind Fragen in der gemeinsamen Runde häufig, bei denen Beteiligte ihre Sicht über den Stand der Beziehungen darlegen und diese zur Diskussion stellen. Ziel ist es, die Probleme durch bereits bestehende, aber versteckte Ressourcen und Fähigkeiten des Patienten zu lösen.

Systemisch arbeiten lässt sich in Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapien. Die systemische Psychotherapie ist seit Dezember 2008 in Deutschland wissenschaftlich anerkannt, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten jedoch nicht. In der Regel fallen weniger Sitzungen an als bei anderen Verfahren.

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Psychotherapie

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Für den Gedanken, eine Psychotherapie in Erwägung zu ziehen kann es viele, völlig unterschiedliche Gründe geben:

Vom scheinbar unüberwindbaren Schicksalsschlag oder einer Lebenskrise bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten oder gar dauerhaften, schweren psychischen Störungen. Gleichzeitig tun sich viele Betroffene mit der Entscheidung, jetzt eine Psychotherapie zu beginnen, anfangs recht schwer, denn bei seelischen Problemen gibt es keine allgemein gültigen oder klar messbaren Grenzwerte, wie z.B bei körperlichen Beschwerden, bei dessen Auftreten oder Überschreiten ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Benötige ich eine Psychotherapie?

Allein die Tatsache, dass sich jemand überhaupt diese Frage stellt, kann schon ein Hinweis darauf sein, dass ein belastendes Problem besteht oder die seelischen Nöte immer größer werden.

Oft wird dieser Gedanken- und Entscheidungsprozess dann von eigenen Ängsten und Unsicherheiten begleitet und wurde deshalb bisher immer wieder vertagt. Die häufigsten Ängste bestehen dabei aus Scham vor den Vorurteilen anderer bzw. dass andere denken könnten, man sei „verrückt“, wenn man einen Psychotherapeuten zur Unterstützung aufsucht. Dazu kommt, dass manche -insbesondere depressive Menschen- dazu neigen, sich selbst die Schuld für ihren Zustand zu geben und mit dem Gefühl persönlich versagt zu haben, verbinden.

Solche Ängste sind einerseits gut nachvollziehbar und dennoch meist unbegründet. So weist doch der Gang zum Therapeuten eher auf einen fürsorglichen Umgang mit seiner seelischen Gesundheit hin - ebenso wie der Arztbesuch zum Wohle des Körpers.

Wer also von seelischen Belastungen oder Problemen geplagt wird und diese nicht selbst bewältigen kann, der sollte -genau wie bei körperlichen Erkrankungen auch- professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Insbesondere wenn sich die psychische Störung schon über einen längeren Zeitraum erstreckt oder sich gar mehr und mehr verschlimmert.

Eine Psychotherapie kann ratsam sein, wenn der Betroffene z.B.

  • sich mit seinen persönlichen Lebensumständen, Problemen und Sorgen überfordert fühlt,
  • wenn sich Konzentrationsstörungen einstellen oder
  • wenn Störungen des gewohnten Gedankenflusses bemerkt werden,
  • wenn das Gefühl entsteht, die alltäglichen Lebensaufgaben (Schule, Studium, Beruf, Haushalt, Familie) nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen zu können,
  • wenn alle bisherigen Selbsthilfeversuche erfolglos geblieben sind,
  • wenn der Leidensdruck steigt und evtl. auch Selbstmordgedanken auftauchen,
  • wenn Alkoholprobleme bestehen oder andere Suchtmittel konsumiert werden,
  • wenn leidvolle Ängste oder Depressionen schon längere Zeit bestehen,
  • wenn körperliche Beschwerden (z.B. Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen o.ä.) bestehen, aber keine körperlichen Ursachen festgestellt werden konnten,
  • u.v.m.

Für den Betroffenen selbst wie auch für seine Angehörigen sind oft nur solche oder ähnliche Leidensbilder sichtbar. Als psychische Erkrankungen sind sie für den Laien nur schwer zu erkennen und können unbehandelt leicht eine negative Eigendynamik entwickeln. Weitere Gesundheitsprobleme könnten zusätzlich ausgelöst werden und so die Problemsituation weiter zuspitzen.

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Die Frage also, ob und wann letztendlich eine Psychotherapie ratsam ist, sollte gemeinsam mit fachkundiger Unterstützung z.B einem Psychiater, einem Psychotherapeuten oder mit dem Hausarzt geklärt werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass innerhalb der letzten Jahre die Anzahl der Menschen, die heute psychischen Belastungen ausgesetzt sind oder unter seelischen Beeinträchtigungen leiden, stark angestiegen ist. So genannte "psychische Störungen" sind mittlerweile sehr weit verbreitet. Immer mehr Menschen in beruflichen oder persönlichen Lebenskrisen suchen daher nach professioneller Hilfe.

Doch die stetig steigende Nachfrage nach Psychotherapie führt dazu, dass die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz bei kassenzugelassenen Psychotherapeuten mehrere Monate, bis zu einem ganzen Jahr betragen können.

Für viele Betroffene ist das natürlich ein viel zu großer Zeitraum und schon deshalb nicht aushaltbar, weil in der Regel akute Problemstellungen nach einer zeitnahen Unterstützung verlangen.

Zur Soforthilfe oder zur Überbrückung der Wartezeit auf einen kassenfinanzierten Psychotherapieplatz kann ein Heilpraktiker für Psychotherapie aufgesucht werden. 

Damit Sie uns und unsere Arbeitweise kennenlernen können, bieten wir Ihnen ein kostenloses Informationsgespräch von 30 Minuten in Babenhausen/Sickenhofen an. Darin können wir gemeinsam besprechen, welches Ziel Sie ansteuern möchten und welche generelle Vorgehensweise dazu zielführend ist. Sie erhalten einen Überblick über unsere Arbeitsweise und wir können gemeinsam die ersten hilfreichen Schritte planen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular. 

Weiterlesen: Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Verhaltenstherapie

Psychotherapie: Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie gehört heutzutage zu den am häufigsten eingesetzten und wissenschaftlich am besten untersuchten psychotherapeutischen Verfahren. Sie ist bei vielen Konfliktsituationen, psychischen Erkrankungen und Störungsbildern wirksam. Sie basiert auf Erkenntnissen der modernen Lerntheorie - davon ausgehend, dass jedes Verhalten erlernt, aufrechterhalten, aber auch wieder verlernt werden kann. Unter „Verhalten“ versteht man dabei nicht nur die von außen beobachtbaren Verhaltensschritte und körperlichen Reaktionen. Vielmehr gehören dazu auch nicht unmittelbar nachweisbare Gefühle, Gedanken, Motive und Bewertungen. Weil in der modernen Verhaltenstherapie auch die „Kognitionen“, d.h. Denkmuster und gedanklichen Bewertungen des Erlebten verstärkt beachtet werden, spricht man heute von Kognitiver Verhaltenstherapie. Psychische Störungen werden nach der Verhaltenstherapie als ein fehlerhaft erlerntes Verhalten in Anpassung an äußere und innere Reize gesehen. Es geht darum, falsch Gelerntes umzulernen oder bisher Nicht-Gelerntes sich anzueignen. Der Patient wird angehalten und ermuntert, aktive positive Verhaltensweisen aufzubauen.

Verhaltenstherapie ist bei vielen Konfliktsituationen, psychischen Erkrankungen und Störungsbildern wirksam
Eine Verhaltenstherapie ist problemorientiert ausgerichtet. Zu Beginn der Behandlung versucht der Psychotherapeut gemeinsam mit dem Patienten, das eigentliche Problem zu analysieren und das dahinter verborgene Verhaltensmuster zu begreifen. Es geht darum herauszufinden, welche Bedingungen bestimmte Reaktionen des Patienten verursachen oder aufrechterhalten. Anschließend werden die Therapieziele detailliert definiert, die Behandlungsprinzipien erläutert und ein genauer Therapieplan festgelegt. Typisch für die Verhaltenstherapie ist die aktive, übende Mitarbeit des Patienten in Form von „Hausaufgaben“ zwischen den Sitzungen. Grundsätzlich steht die "Hilfe zur Selbsthilfe" für den Patienten im Mittelpunkt, die ihm nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand geben möchte, mit denen er künftig im Alltag besser zurechtkommt. Ist das Behandlungsziel erreicht, endet in der Regel die Therapie.
Die Verhaltenstherapie wird u.a. bei folgenden Störungen und Erkrankungen eingesetzt: Angststörungen, Depressionen, Psychosen (z.B. Schizophrenie), Ess-Störungen (z.B. Magersucht), Suchterkrankungen (z.B. Alkoholprobleme), Zwangsstörungen, sexuelle Funktionsstörungen, psychosomatische Störungen sowie verschiedene Störungsbilder des Kindes- und Jugendalters.

 

Psychotherapie: Techniken der Kognitiven Verhaltenstherapie
Auf der Basis der Verhaltenstherapie wurden in den letzten Jahren verschiedene psychotherapeutische Methoden entwickelt, um der Vielzahl der psychischen Störungen und Beschwerdebilder sowie ihren individuellen Ausprägungen gerecht zu werden. Je nach der Art des Problems können die Techniken im Rahmen der Verhaltenstherapie einzeln oder in Kombination angewendet werden. Man kann die Verhaltenstherapie hierbei als eine Art Grundmodell verstehen, die entsprechend eines Baukastenprinzips, angepasst an die individuellen Patienten-Probleme, mit verschiedenen Modulen (multimodaler Behandlungsansatz) ausgestattet werden kann.

 

 

Verhaltenstherapie

Die Grundidee der Verhaltenstherapie: Aktuelle Leiden beruhen zum Teil auf eingefahrenen Vorstellungen und Reaktionsmustern, die die Betroffenen im Laufe des Lebens herausgebildet haben. Diese lassen sich jedoch wieder ändern. Bei der Verhaltenstherapie steht weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten des Patienten im Mittelpunkt der Behandlung. Dabei analysieren Therapeut und Patient gemeinsam das Problem und erarbeiten Veränderungsmodelle. Wer beispielsweise unter einer Phobie leidet, soll im Laufe einer Verhaltenstherapie lernen, mit seinen Ängsten besser umzugehen. Das geschieht meist in Form von kleinen Alltagsaufgaben, die der Therapeut dem Patienten zwischen den Sitzungen aufgibt. Dazu sind eine hohe Eigenmotivation und die Bereitschaft notwendig, im Alltag aktiv an der Lösung der eigenen Probleme zu arbeiten.

Herzlich willkommen in unserer Praxis

Adresse:

Hergershäuser Straße 6
64832 Babenhausen / Sickenhofen
Deutschland / Hessen

Tel.: 06073 - 6089217
Fax: 06073 - 6089218

Kostenloses Beratungsgespräch

Zum beiderseitigen Kennenlernen bieten wir Ihnen kurzfristig ein kostenloses Erstgespräch von 30 Minuten Dauer in Babenhausen an.

Darin können wir gemeinsam besprechen, welches Ziel Sie ansteuern möchten und welche generelle Vorgehensweise dazu zielführend ist.

Sie erhalten einen Überblick über unsere Arbeitsweise und wir können gemeinsam die ersten hilfreichen Schritte planen.

Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.

Bernd Holzfuss

Bernd Holzfuss

  • NLP-Therapeut
  • Hypnosetherapeut
  • Psychologischer Coach
  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • NLP Lehrtrainer DVNLP und NLP-IN
  • NLP Master-Trainer INLPTA
  • Dozent der Deutschen Heilpraktikerschule
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Jasmin Frank-Holzfuss

Jasmin Frank-Holzfuss

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • NLP Master-Coach DVNLP, INLPTA
  • NLP Lehrtrainerin DVNLP, INLPTA und DNLPCV
  • Paar- und Sexualtherapeutin
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